Bisherige Veröffentlichungen
Die Kirchenmusik Alles begann mit der kirchenmusikalischen Ausbildung, zu der mich mein Landshuter Bezirkskantor in der frühen Jugend ermunterte und wozu er mein Interesse in jeder Hinsicht förderte. Mit 11 Jahren bereits durfte ich in einem liturgischen Chor psalmodieren, mit 14 Jahren erhielt ich Gelegenheit, in meiner Heimatgemeinde regelmäßig Kantoren- und Orgeldienste zu übernehmen. Mit 15 Jahren legte ich die kleine kirchenmusikalische Prüfung im Nebenamt ab (D-Prüfung), mit 17 Jahren an der damaligen Fachakademie für Kirchenmusik in Bayreuth die C-Prüfung. Musiktheorie und praktische musikalische Fächer regten mich seither zu vertiefter kirchenmusikalischer Tätigkeit an. Die Berufsentscheidung fiel anderthalb Jahre vor dem Abitur trotzdem zugunsten der Theologie - und Orgelspiel, Gesang, chorische Arrangements, Chorleitung sowie Orchesterspiel blieb leidenschaftliche Praxis neben dem pastoralen Beruf.
Das Evangelische Gesangbuch Schon die ersten dienstlichen Beurteilungen als Pfarrer hoben die außergewöhnlich hohe musikalische Kompetenz, die professionell ausgebildete Singstimme und das vertiefte litiurgische Verständnis hervor. Mit diesen Gaben brachte ich mich an den verschiedensten Stellen meiner beruflichen Laufbahn ein. Ein erster Höhepunkt beruflicher Aufgaben war es deshalb, 1991 bis 1994 als Projektreferent für Gottesdienst und Kirchenmusik bei der Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern in der Projektsteuerungsgruppe die Herausgabe des Evangelischen Gesangbuchs für die evangelischen Kirchen in Bayern, Thüringen und Mecklenburg mit zu betreuen und Teil des herausgebenden Autor*innen-Teams zu sein. Die Herausgabe der Orgelbegleitmaterialien dazu wurde mir geschäftsführend übertragen. Das "Orgelbegleitbuch" (als erweiterbare Sammlung der Orgelbegleitsätze auf Karteikarten mit Ergänzungslieferungen in der "Box") zum Evangelischen Gesangbuch, erschienen 1994 im Strube Verlag München, ist bis heute ein Bestseller in Kirchenmusikkreisen, auch über die bayerische Landeskirche hinaus.
Die erste Veröffentlichung Es muss nicht verwundern, dass die zweite große Phase meiner beruflichen Tätigkeit, als Schulpfarrer hauptberuflich im Religionsunterricht, immer auch von meinem großen hymnologischen Interesse geprägt war. Durch den Lehrauftrag für Hymnologie und Liturgisches Sprechen und Singen an der Hochschule für Musik und Theater München (1993-2001) war der Fundus an Hintergründen zur Gesangbuchgeschichte und den Geschichten vieler geistlicher Lieder enorm gewachsen. Die Gymnasialpädagogische Materialstelle Erlangen (heute Heilsbronn) lud mich konsequenterweise dazu ein, eine grundlegende Unterrichtshilfe zum Einsatz von geistlichen Liedern im Religionsunterricht zu verfassen: "Franz Wich, Dem Singen (D)eine Stimme! Erfahrungen, Hilfen und Beispiele für den Umgang mit Liedern im Religionsunterricht. Arbeitshilfe mit Begleit-CD", Din A4, 150 Seiten (erschienen 2013). Bereits damals ergänzte eine Tondokumentation in Zusammenarbeit mit dem kreativen Keyboarder und Arrangeur Simon Bamberger die geschriebenen Einführungen, Anregungen und Beispiele auf überzeugende Weise.
Kirche und Kunst Ästhetik hat für mein Berufsverständnis seit jeher einen hohen Stellenwert, ob im musikalischen, homiletischen, liturgischen oder künstlerischen Bereich. So entstand während der knapp 10jährigen Gemeindetätigkeit in Fürstenfeldbruck ein Kunstkreis, der Ausstellungen zu zentralen christlichen Themen erarbeitete (Kreuz; Paradies; Wasser), deren Werke von mir in Kunstgottesdiensten ins Gespräch geholt wurden. Dabei lernte ich auch den in Grafrath ansässigen Künstler Hubert Distler kennen, der über 50 Jahre lang im mitteleuropäischen Raum sakrale und profane Gebäude und Räume künstlerisch ausgestaltete - unter anderem auch die Michaelkirche in Grafrath. Zu seinem umlaufenden heilsgeschichtlichen Fries dort entstanden folgerichtig zwischen 2010 und 2014 Kunstgottesdienste, die anschlíeßend im Selbstverlag 2014 zum 50jährigen Kirchweihjubiläum veröffentlicht wurden: "Da berühren sich Himmel und Erde. Der Fries von Hubert Distler in der Michaelkirche in Grafrath. Gottesdienste und Predigten 2010 bis 2014 zu den Szenen des Frieses. Mit einem Beichtspiegel zum Buß- und Bettag. Von Franz Wich" (192 Seiten), mit fotografischen Reproduktionen von Markus Hilbich, Berlin.
Theologe und Kantor Schließlich entstand in den Jahren zwischen 2016 und 2026 - als Synthese von liturgischer und kantoraler Praxis - das Buch zu den gregorianischen Psalmen im Evangelischen Gesangbuch. Ausgabe für die Evang.-Luth. Kirche in Bayern: "Franz Wich, Lebensweisheit im Rhythmus des Jahres. Gesungene Psalmen. Essay, 270 Seiten, mit 30 Tondokumenten (digital abrufbar), LIT Verlag Münster, 2026 (als hardcover und als e-Book verfügbar). Beispielhaft ist hier der Link zu einem der im Buch veröffentlichten Tondokumente: https://lit-verlag.de/wp-content/uploads/2025/10/23_Psalm-126.mp3
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